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Kataloge / catalogues:

 

C.A.R. Contemporary Art Ruhr, Künstlerprogramm Ruhr 2014

 

C.A.R. Contemporary Art Ruhr, Die innovative Kunstmesse, Welterbe Zollverein, 24.-26. Oktober 2014 · S. 85-86:

„Künstlerprogramm Ruhr · Janina Simone Kulcsar"

 

 

Presseartikel / press articles:

 

WZ · 15.02.2016 · Daniel Diekhans:

“Siebenfalt” stellt neue GEDOK-Künstlerinnen vor

 

WAZ · 17.07.2015:

"Über das Schauen und andere Denkwinkel"

 

Coolibri · Oktober 2014 · S. 20:

„Neue Talente“

 

WAZ · 13.10.2014:

„C.A.R. fördert junge Kunst"

 

Marktspiegel · 30.10.2013 · S. 2:

„Kunstverein Burgwedel-Isernhagen lädt zur Vernissage in die Volksbank und ins Rathaus”

 

Aachener Zeitung · 18.09.2013 · S. 17

„Professionelles Kunstschaffen von Frauen“

 

clownfisch statementmagazin #4, 2011, UTOPIA · UTOPIA SHORT NEWS:

„Janina Simone Kulcsar UTOPIA I + II”

 

kunst raum münster · Oktober bis Dezember 2011 · S. 52:

„Janina Simone Kulcsar | Die Welt der Fotografie”

 

Westfälischer Anzeiger · 08.11.2011:

„Das eigene Leben verfremdet”

 

Ruhr Nachrichten · 08.11.2011:

„Perspektive auf das andere Ich”

 

Werne am Sonntag · 30.10.2011 · S. 16:

„Motiv aus realem Kontext heben”

 

Rheinische Post · 21.10.2011 · S. C5:

„Künstlergruppe echo präsentiert sich”

 

WAZ (Gelsenkirchen) · 13.05.2011 · Anne Bolsmann · S. 3:

„Kunst als fliegender Teppich“

 

profifoto.de · 23.02.2010 · Sony World Photography Awards 2010:

„14 deutsche Profifotografen nominiert“

 

Rüsselsheimer Echo · 14.09.2007 · S. 24 · Peter Thomas:

„Junge Künstler fördern die Kunst“

 

 

Blogs:

 

http://www.svenpiayda.com/

Sven Piayda: “2014-10-25 art fair weekend report, same but different”

 

 

Eigene Publikationen / own publications:

 

Designmuseen und ihre Wirkstoffe (auf Deutsch & Englisch), 2006

Diplomarbeit, GRIN Verlag, ISBN 978-3-640-42433-7

Deutsche Version

 

 

Unveröffentlichter Presseartikel von Odile Baumann (Freie Journalistin, Werdener Nachrichten)

Kunst Werden Finissage der Ausstellung "Über das Schauen und andere Denkwinkel"

Mit ihrer Fotoausstellung wußte Janina Simone Kulcsar zu beeindrucken. Am Freitag Abend bei der Finissage zog auch die Künstlerin eine positive Bilanz. Es habe sich dadurch ein Galerist interessiert gezeigt - ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. „Über das Schauen und andere Blickwinkel“ spielte teilweise durchaus vergnügt mit der Wahrnehmung. Aus der richtigen Perspektive heraus fotografiert, entpuppten sich bei näherem Hinsehen die vermeintliche  „Plattenbausiedlung“ als Kistenstapel, die Vögel am Himmel waren in Wirklichkeit Flaschen am Stand, „Blut“ ist Himbeersaft im Gefrierbeutel. Dahinter steht der Gedanke, dass nicht alles seine Identität sofort preisgeben muss.
„Ich bastele alle meine Fotofilter selbst - das ist nicht digital bearbeitet“, betonte die Künstlerin, deren Serie „Tagebücher“ für sich einzunehmen weiss: grobkörning, weichgezeichnete Erinnerungen lassen den Betrachter in die Stimmung von Dachbodenfundstücken in der Nachmittagssonne schwelgen. Details werden stark, sagen etwas über die Fotografin aus, ohne ihr Gesicht zu zeigen.
Bei den Arbeiten „Den Tag stumm schalten“ nahm sie den Betrachter mit, sich selbst an Zeiten am Meer zu erinnern, fast wirkten die Bilder durch ihren Filter wie Aquarelle - und verbanden auf ihre Weise Betrachter und Künstlerin. Vier Mal sei sie nach Venlo gefahren, um genau den richtigen Himmel zu haben. Einige Fensterläden hatten es ihr angetan, sie erhoffte sich eine starke Wirkung, als sie sie von den Häusern abgeschnitten für sich als „Pforten“ wirken ließ. Sich (etwas) zu zeigen, ist ihr offenbar eine Herzen-Angelegenheit geworden - darüber ließ ein Teil der Ausstellung, die sich mit den Farben rot und weiß sowie dem Organ Herz selbst - einfach „offen auf dem T-Shirt getragen“ auseinandersetzte.
Eine vielschichtige Welt darzustellen, ist mit dem Medium Fotografie eine schwierige Aufgabe. „Ich durchdringe sie mit Licht und gehe ihr auf den Grund. Was entsteht, ist ein abstrakt anmutender Bildaufbau, der oft aus mehreren Schichten besteht. Ein wichtiger Aspekt meiner Bilder ist, dass ich visuell durch eine Schutzhülle von der Welt getrennt bin“, sagt sie. Das sei die Angst davor, verletzt zu werden, auch wenn sie es zulasse, dass die Oberfläche angekratzt würde. Der Schwan, der im perfekten Schwarz seinen Kopf versenkt und mit maximaler Schärfe brilliert, zeigt, dass sie ihre Aussagen durchaus auch ungefiltert den Betrachter zu sich hinzuziehen. Das Innere einer (defekten) Kamera mit Blattgold zu überziehen (und die „Familienportraits“ in ihrem Rahmen gleich mit), zeugte von feinem Humor, dem sich der Betrachter gern anschloss.
Das sah auch eine Jury so: Bei den Sony World Photography Awards 2010 kam sie in der Kategorie: Professional Fine Art „Conceptual and Constructed” mit der Serie „Sonnengeflecht” auf die Shortlist. Für dieses Bild erhielt Janina Kulcsar auch in kunstwerden viel positives Feedback. „Es war ein Genuss bei der Hängung mit den Kuratorinnen auf Stühlen vor der Wand sitzen zu dürfen, während ein anderer sie hält und bewegt. Das war schon ein Luxus“, freute sie sich über den Raum und die Organisatoren.